Wieselburg

Ast für Ast – Wieselburg bauen in Maisprach

25. Januar 2020 um 13:00 16:00

Haben Sie Lust an der frischen Luft bei einer sinnvollen leichten Arbeit mitzuwirken? Zvieri und gute Gespräche garantiert!

Wir sammeln Baumschnitt auf und legen damit Kleinstrukturen für Wiesel und Co. an. Wiesel brauchen Unterschlüpfe für die Aufzucht der Jungen und auch als Tagesversteck. Mehr unter https://tafeljura.ch/projekt/wieselnetz-tafeljura/. Unser Arbeitseinsatz unterstützt zudem den Kurs zum Erhaltungsschnitt an alten Hochstammbäumen. Diese sind ökologisch wertvolle und landschaftlich prägende Elemente. Der Schnitt an lange nicht mehr gepflegten Hochstammbäumen zur Erhaltung und Verlängerung ihrer Lebensdauer verlangt ein spezielles Vorgehen. Im Kurs von Erlebnisraum Tafeljura in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain LZE wird dieser Spezialschnitt gezeigt und ausgeführt.

Wieselburg

Programm
Zusammenlesen des Baumschnitts und Aufschichten zu Asthaufen
Den Fachkundigen zuschauen beim Schneiden von alten Bäumen
Zvieri, Kontakt & Gespräche

Treffpunkt
siehe nachfolgenden Plan

Mitbringen
Arbeitshandschuhe, gute Schuhe, der Witterung angepasste Kleidung

Anmeldung
Gerne bis 16. Januar 2020 an info@tafeljura.ch, mit Angabe von Namen und Telefon, die Mitarbeit ist aber auch spontan möglich!
Der Arbeitseinsatz richtet sich an alle, die gerne draussen sinnvoll tätig sind

Information
Bei der Geschäftsstelle

Haftung
Versicherung ist Sache der Teilnehmenden, Veranstalter und Kursleiter lehnen jede Haftung ab.

Erhaltungsschnitt

Kurs Erhaltungsschnitt in Maisprach

25. Januar 2020 um 13:00 16:00

Alte Hochstammbäume sind ökologisch wertvolle und landschaftlich prägende Elemente. Der Schnitt an lange nicht mehr gepflegten Hochstammbäumen zur Erhaltung und Verlängerung ihrer Lebensdauer verlangt ein spezielles Vorgehen. Im Kurs von Erlebnisraum Tafeljura in Zusammenarbeit mit dem Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain LZE wird dieser Spezialschnitt erläutert, praktisch gezeigt und von den TeilnehmerInnen unter Anleitung ausgeführt.
Der Erhaltungsschnitt ist eine wichtige Aktion, sie ergänzt die von Erlebnisraum Tafeljura unterstützten Pflanzungen von jungen Hochstammbäumen sowie die Bestrebungen zum Absatz der Hochstammfrüchte.

Erhaltungsschnitt

Programm
– Einführung Erhaltungsschnitt
– Schneiden von alten Bäumen unter Anleitung
– Zvieri, Kontakt & Gespräche

Treffpunkt
siehe nachfolgenden Plan

Kursleitung
Dieter Buess, Buus, Kursleiter Hochstamm Obstbau, LZE
Franco Weibel, Leiter Spezialkulturen, LZE

Mitbringen
Schnittwerkzeug, wenn möglich Leiter (mind. 24-er); Private oder Landwirte, die keine Leiter bringen können, melden dies bitte bei der Anmeldung.
Arbeitshandschuhe, gute Schuhe, der Witterung angepasste Kleidung.

Anmeldung
Gerne bis 16. Januar 2020, an info@tafeljura.ch damit wir weiter organisieren können.
Bitte geben Sie an, ob Sie mit eigenem Fahrzeug und Leiter kommen.
Der Kurs kostet für Mitglieder Erlebnisraum Tafeljura CHF 20.- für Nichtmitglieder CHF 30.- , bitte bar mitbringen.
Der Kurs richtet sich an Landwirte und Private

Information
Bei der Geschäftsstelle

Haftung
Versicherung ist Sache der Teilnehmenden, Veranstalter und Kursleiter lehnen jede Haftung ab.

Ast um Ast – 2019

Gegen 40 Personen waren am 26. Januar in Zeglingen bereit, sich mit Erhaltungsschnitt an Hochstammbäumen oder mit der Verwertung des Baumschnitts zu befassen. Grosses Interesse also bei unserer fünften Durchführung des Doppelkurses. Entsprechend hat auch Franco Weibel vom LZE verdankenswerterweise noch drei zusätzliche Kursleiter aufgeboten. So konnte die grosse Gruppe von Baumschneiderinnen und Baumschneidern, bestehend aus Landwirten, Baumpflegerinnen, Privaten und Naturschutzverantwortlichen, unter kundiger Anleitung viel selber schneiden. Jede Massnahme wurde eifrig diskutiert, auch die Reaktion der Bäume am selben Ort auf den letztjährigen Schnitt.

Daneben nutzte ein kleiner Gruppe Erwachsener und Kinder das anfallende Astmaterial zum Bau einer perfekten Wieselburg mit Aufzuchthöhle. Sie liegt im Waldrand beim Obstgarten und damit für die Vernetzung gut. Wiesel bewegen sich gerne geschützt von einem Ort zum andern. Die Erdhaufen auf der extensiven Weide versprechen auch eine gute Nahrungsgrundlage – Mäuse! Ausserdem sind in Zeglingen im Rahmen des Projektes Wieselnetz Tafeljura zahlreiche grosse Strukturen gebaut worden, Hermelin und Mauswiesel können also einziehen.

Ast um Ast – 2018

Bereits zum vierten Mal boten wir am 27. Januar ein interessantes Doppelpack in der Natur an.

In unserm Kurs lernten interessierte Landwirte und Private nach welchen Regeln ein guter Schnitt an Hochstammbäumen auszuführen ist. Franco Weibel vom Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain und Dieter Buess von der Hochstammgruppe des Baselbieter Obstverbands leiteten insbesondere zum Erhaltungs- und Entlastungsschnitt an alten Hochstammbäumen an, welcher zur Verlängerung deren Lebensdauer beiträgt.

Unser Landschaftsbild lebt von den Streuobstgärten, das Baselbiet wird auch meistens mit Bildern davon vermarktet!

Parallel wurden mit dem anfallenden Schnittgut mehrere Wieselburgen zur Möblierung der Landschaft mit Trittsteinen für Wiesel und Co. aufgeschichtet. Eine willkommene Ergänzung im Teilprojekt Zeglingen innerhalb des Projekts Wieselnetz Tafeljura. Mit dem „Abfall“ aus der der Pflege des einen Lebensraums haben wir so neue Lebensräume geschaffen.