Ebenraintag-2019-Stand

Ebenraintag 2019

Am Ebenraintag vom 1. September 2019 stand bei unseren Aktivitäten das Wasser im Zentrum. Man konnte dem Wasser in verschiedensten Formen begegnen: klar, versteckt, überraschend.

Ein illustrierter Rückblick auf unseren gut besuchten Standauftritt. Das Publikum zeigte grosses Interesse für die Themen Trinkwasser-Verbrauch und virtuelles Wasser .

Spannung und Gwunder gab es bei den Wasserexperimenten: Ob wohl eine Büroklammer schwimmen kann? In jedem Wasser? Probieren Sie‘s aus. Was passiert mit der Wasseroberfläche, wenn man in einen übervollen Becher Münzen gleiten lässt, bevor der Becher überläuft?

Anwil

Jahresprogramm 2019

Wir bieten unseren Mitgliedern und allen Interessierten auch in diesem Jahr wieder ein interessantes Jahresprogramm. Wasser ist unser Jahresthema. Es machte den Start am Forum Kontrovers und wird das Jahr beschliessen mit einer Betriebsbesichtigung.

Das Jahresprogramm stellen wir Ihnen als handliche Übersicht zur Verfügung. Notieren Sie sich schon jetzt die Termine. Wir freuen uns, Sie an den Veranstaltungen, Märkt und Begehungen zu treffen.

16. Jahresversammlung in Zunzgen

Als „Zückerchen“ der diesjährigen Jahresversammlung lud der Verein Erlebnisraum Tafeljura seine Mitglieder auf eine stündige Exkursion zum Hardbächli und zum Weidli Weiher in Zunzgen ein. Unter kundiger Leitung von Urs Chrétien, Geschäftsführer ProNatura BL, unterstützt durch die Mitinitianten der Projekte, erfuhren die 34 interessierten Teilnehmenden, wie ein Ausdolungsprojekt entwickelt wird und wo in der Umsetzung die Herausforderungen liegen. Er gab auch einen Einblick in den aktuellen Stand des Vorhabens „Gummistiefelland“, dessen Projektleiter er ist. Bis heute wurden 20 Bäche auf einer Länge von 2750 Metern ausgedolt. Der Zunzger Gemeindepräsident Michael Kunz würdigte die Arbeit des Vereins, dem es gut gelinge, Anliegen des Naturschutzes und der lokalen Bevölkerung zu verbinden und so zu einem attraktiven Lebensraum beizutragen.

Später beim Apéro im Zunzger Gemeindesaal dankte die Vereinspräsidentin Florence Brenzikofer Urs Chrétien für die interessante Führung sowie der Gemeinde Zunzgen für das Gastrecht.

Zu ihrer ersten Jahresversammlung konnte die Präsidentin 27 Anwesende begrüssen. Neben den statutarischen Traktanden interessierten speziell die aktuellen und geplanten Projekte sowie der neue Aussenauftritt des Vereins mit aufgefrischtem Logo und attraktiver Website.

Mit Susanne Hablützel Buser trat ein langjähriges engagiertes Mitglied aus dem Vorstand aus. Das frei werdende Amt des Vizepräsidenten übernimmt Rainer Feldmeier. Die Versammlung zeigte sich erfreut, mit Matthias Buchenhorner auch die Perspektive der Unternehmerinnen und Unternehmer der Region im Vorstand vertreten zu wissen und wählte ihn mit Akklamation neu in den Vorstand. Er leitet das Familienunternehmen Mineralquelle Eptingen AG in 4. Generation.

So setzt sich der Vorstand neu zusammen: v.l.n.r. Matthias Buchenhorner, Sandra Strüby, Dora Meier, Marianne Schaub, Kurt Grieder, Jessica Baumgartner (Geschäftsführung), Rainer Feldmeier, Florence Brenzikofer, Christian Tanner, Vreni Wüthrich (nicht auf dem Foto)

Zum Abschluss der Versammlung überbrachte Stefan Zemp die Grüsse der Geschäftsleitung des Landrats und Christine Mangold informierte als Präsdientin des neu gegründeten Vereins der Oberbaselbieter Gemeinden über dessen Entwicklung und Zielsetzungen.

Ast um Ast – 2019

Gegen 40 Personen waren am 26. Januar in Zeglingen bereit, sich mit Erhaltungsschnitt an Hochstammbäumen oder mit der Verwertung des Baumschnitts zu befassen. Grosses Interesse also bei unserer fünften Durchführung des Doppelkurses. Entsprechend hat auch Franco Weibel vom LZE verdankenswerterweise noch drei zusätzliche Kursleiter aufgeboten. So konnte die grosse Gruppe von Baumschneiderinnen und Baumschneidern, bestehend aus Landwirten, Baumpflegerinnen, Privaten und Naturschutzverantwortlichen, unter kundiger Anleitung viel selber schneiden. Jede Massnahme wurde eifrig diskutiert, auch die Reaktion der Bäume am selben Ort auf den letztjährigen Schnitt.

Daneben nutzte ein kleiner Gruppe Erwachsener und Kinder das anfallende Astmaterial zum Bau einer perfekten Wieselburg mit Aufzuchthöhle. Sie liegt im Waldrand beim Obstgarten und damit für die Vernetzung gut. Wiesel bewegen sich gerne geschützt von einem Ort zum andern. Die Erdhaufen auf der extensiven Weide versprechen auch eine gute Nahrungsgrundlage – Mäuse! Ausserdem sind in Zeglingen im Rahmen des Projektes Wieselnetz Tafeljura zahlreiche grosse Strukturen gebaut worden, Hermelin und Mauswiesel können also einziehen.

Nah dran – Mineralquelle Eptingen AG

Als Abschluss unserer Veranstaltungen im 2018 erlebten am 8. November 2018 rund 25 Interessierte bei der Mineralquelle Eptinger AG eine eindrückliche Betriebsbesichtigung. Hygienisch eingekleidet durften wir die spannenden Produktionsabläufe aus nächster Nähe beobachten. Vor unsern Augen wurden leere PET-Flaschen aus den Harassen gekippt und der Wiederverwertung zugeführt, die eleganten neuen Glasflaschen gefüllt und etikettiert, volle Palette mit Schnur gesichert, alles blitzschnell und vollautomatisch. Was wohl alle am meisten verwundert hat – in Sekundenschnelle werden aus kleinen Rohlingen neue PET-Flaschen geblasen. Diese verschwinden dann ebenso schnell wieder in der Füllstation und werden nach kurzem palettiert mit dem Gabelstapler abtransportiert.

Nach einem Einblick in die Firmengeschichte und der Beantwortung unserer vielen Fragen wurden wir auch noch mit einem grosszügigen Apéro verwöhnt – nicht nur mit Eptinger! Herzlichen Dank!

Wieselnetz in Hemmiken

Unter der Leitung von Werner Gisin besuchten gut 65 Personen bei strahlendem Wetter die neuen Strukturen, welche der Natur- und Vogelschutzverein Hemmiken im Rahmen unseres Projekts Wieselnetz rund ums Dorf eingerichtet hat. Die aufgewerteten Lebensräume bieten für Wiesel und Co Deckung und Platz zur Aufzucht von Jungen, ausserdem vernetzen sie die Landschaft. Von Cristina Boschi, Stiftung WIN Wieselnetz, erfuhren wir viel über die Lebensweise der flinken und heimlichen Hermelin und Mauswiesel, die man kaum je zu Gesicht bekommt, und die Wichtigkeit von Aufwertungs-Massnahmen. Übrigens – Landwirte mögen Wiesel, wissen Sie warum?

Hier erfahren Sie es!

Neue Wieselburg in Hemmiken

Die Wanderung, eine gelungene Kooperation von Wanderwege beider Basel und Erlebnisraum Tafeljura, war ein voller Erfolg. Herzlichen Dank an unseren Partnerverein! Auch nächstes Jahr ziehen wir wieder gemeinsam durchs Land, am 28. April 2019, zu den Hochstamm Obstgärten von Oltingen.

Einweihung Weidstall Niederbölchen

Am 19. Oktober 2018 wurde der frisch renovierte Weidstall Niederbölchen eingeweiht. Gleichzeitig feierten wir auch hier die Preisverleihung des Baselbieter Heimatschutz an den Verein Baselbiet Feldscheunen. In den diversen unterhaltsamen und sehr persönlichen Grussbotschaften blitzten viele besondere, zuweilen auch sehr emotionale Erinnerungen an Erlebnisse mit den alten Fäldschüürli auf – Kulturgut eben, das verborgene Geschichte und Geschichten erzählt.

Erlebnisraum Tafeljura gratuliert unserem Partnerverein und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Hier die Berichte aus der
Basler Zeitung
Volksstimme
Basellandschaftlichen Zeitung

Zwetschgen

Zwetschgenrüsten – Voll im Saft

Emsige Stunden, spannende Gespräche, Kennen lernen und Wiedersehen, ergiebiges Resultat… das alles hatte Platz beim gut besuchten gemeinsamen Zwetschgenrüsten. Diesmal trafen wir uns am Eiweg in Gelterkinden in der Manufaktur von Posamenter. Da in der Verarbeitung der Hochstammzwetschgen für die Posamenterprodukte viel Handarbeit steckt, sind die Involvierten sehr dankbar für diese Unterstützung.

Zusammen mit dem Berg Zwetschgen, der im Rahmen der Genusswoche in Frenkenbündten und zusammen mit einer Schulklasse während ihrer Projektwoche gerüstet wurde, konnte den Bauern eine Tonne mehr Zwetschgen abgekauft werden.

Zwetschgenwochen 2018

Die Extremsituationen jagen sich – nach dem schwierigen letzten Jahr mit Ernteausfall wegen Frost, dieses Jahr riesige Mengen von Früchten aller Art an den Bäumen, aber auch eine grosse und langanhaltende Hitze. Sie geht auch an den Zwetschgen nicht spurlos vorbei, deshalb hatten die Landwirte kaum einen Unterbruch zwischen Kirschen- und Zwetschgenzeit. Die Zwetschgenernte ist also in vollem Gange, und vielleicht landen die köstlichen Hochstamm-Früchte auch schon vor der vereinbarten Zeit auf den Teller unserer Gastbetriebe.

Nachfragen – reservieren – geniessen!

Die Liste der Betriebe gleich hier …