Das Neueste in Kürze
Ast um Ast
Nah dran: Betriebsbesichtigung bei Mineralquelle Eptingen AG
Einweihung Weidstall Niederbölchen, Heimatschutzpreis BL
Wieselnetz in Hemmiken
Zwetschgenwochen
Zwetschgenrüsten - Voll im Saft
Ebenraintag
Kirschenwochen
Oltiger Määrt
Schaufenster Tafeljura: Exkursion zur Felscheune Niederbölchen
Jahresversammlung
Neue Wieselburgen
Forum Kontrovers – Einheit statt Vielfalt?
Ast um Ast
Wiesel - Tier des Jahres 2018
   
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Ast um Ast
  Januar 2019
   
 



 

Gegen 40 Personen waren am 26. Januar in Zeglingen bereit, sich mit Erhaltungsschnitt an Hochstammbäumen oder mit der Verwertung des Baumschnitts zu befassen. Grosses Interesse also bei unserer fünften Durchführung des Doppelkurses. Entsprechend hat auch Franco Weibel vom LZE verdankenswerterweise noch drei zusätzliche Kursleiter aufgeboten. So konnte die grosse Gruppe von Baumschneiderinnen und Baumschneidern, bestehend aus Landwirten, Baumpflegerinnen, Privaten und Naturschutzverantwortlichen, unter kundiger Anleitung viel selber schneiden. Jede Massnahme wurde eifrig diskutiert, auch die Reaktion der Bäume am selben Ort auf den letztjährigen Schnitt.
 

 



 


 

 



 

Daneben nutzte ein kleiner Gruppe Erwachsener und Kinder das anfallende Astmaterial zum Bau einer perfekten Wieselburg mit Aufzuchthöhle. Sie liegt im Waldrand beim Obstgarten und damit für die Vernetzung gut. Wiesel bewegen sich gerne geschützt von einem Ort zum andern. Die Erdhaufen auf der extensiven Weide versprechen auch eine gute Nahrungsgrundlage – Mäuse! Ausserdem sind in Zeglingen im Rahmen des Projektes Wieselnetz Tafeljura zahlreiche grosse Strukturen gebaut worden, Hermelin und Mauswiesel können also einziehen.
 

   
 



 


 

   
Nah dran: Betriebsbesichtigung bei Mineralquelle Eptingen AG
  November 2018
   
 



 

Als Abschluss unserer Veranstaltungen im 2018 erlebten rund 25 Interessierte bei der Mineralquelle Eptinger AG eine eindrückliche Betriebsbesichtigung. Hygienisch eingekleidet durften wir die spannenden Produktionsabläufe aus nächster Nähe beobachten. Vor unsern Augen wurden leere PET-Flaschen aus den Harassen gekippt und der Wiederverwertung zugeführt, die eleganten neuen Glasflaschen gefüllt und etikettiert, volle Palette mit Schnur gesichert, alles blitzschnell und vollautomatisch. Was wohl alle am meisten verwundert hat - in Sekundenschnelle werden aus kleinen Rohlingen neue PET-Flaschen geblasen. Diese verschwinden dann ebenso schnell wieder in der Füllstation und werden nach kurzem palettiert mit dem Gabelstapler abtransportiert.

Nach einem Einblick in die Firmengeschichte und der Beantwortung unserer vielen Fragen wurden wir auch noch mit einem grosszügigen Apéro verwöhnt – nicht nur mit Eptinger! Herzlichen Dank!
   
Einweihung Weidstall Niederbölchen, Heimatschutzpreis BL
  Oktober 2018
   
 



 

Am 19. Oktober 2018 wurde der frisch renovierte Weidstall Niederbölchen eingeweiht. Gleichzeitig feierten wir auch hier die Preisverleihung des Baselbieter Heimatschutz an den Verein Baselbiet Feldscheunen. In den diversen unterhaltsamen und sehr persönlichen Grussbotschaften blitzten viele besondere, zuweilen auch sehr emotionale Erinnerungen an Erlebnisse mit den alten Fäldschüürli auf – Kulturgut eben, das verborgene Geschichte und Geschichten erzählt.

Erlebnisraum Tafeljura gratuliert unserem Partnerverein und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.

Hier die Berichte aus der
Basler Zeitung
Volksstimme
Basellandschaftlichen Zeitung

   
Wieselnetz in Hemmiken
  Oktober 2018
   
 



 

Unter der Leitung von Werner Gisin besuchten gut 65 Personen bei strahlendem Wetter die neuen Strukturen, welche der Natur- und Vogelschutzverein Hemmiken im Rahmen unseres Projekts Wieselnetz rund ums Dorf eingerichtet hat. Die aufgewerteten Lebensräume bieten für Wiesel und Co Deckung und Platz zur Aufzucht von Jungen, ausserdem vernetzen sie die Landschaft. Von Cristina Boschi, Stiftung WIN Wieselnetz, erfuhren wir viel über die Lebensweise der flinken und heimlichen Hermelin und Mauswiesel, die man kaum je zu Gesicht bekommt, und die Wichtigkeit von Aufwertungs-Massnahmen. Übrigens - Landwirte mögen Wiesel, wissen Sie warum?

Hier erfahren Sie es!

Die Wanderung, eine gelungene Kooperation von Wanderwege beider Basel und Erlebnisraum Tafeljura, war ein voller Erfolg. Herzlichen Dank an unsern Partnerverein! Auch nächstes Jahr ziehen wir wieder gemeinsam durchs Land, am 28. April 2019, zu den Hochstamm Obstgärten von Oltingen.

   
Zwetschgenrüsten - Voll im Saft
  September 2018
   
 



 

Emsige Stunden, spannende Gespräche, Kennen lernen und Wiedersehen, ergiebiges Resultat...das alles hatte Platz beim gut besuchten gemeinsamen Zwetschgenrüsten. Diesmal trafen wir uns am Eiweg in Gelterkinden in der Manufaktur von Posamenter.

Da in der Verarbeitung der Hochstammzwetschgen für die Posamenterprodukte viel Handarbeit steckt, sind die Involvierten sehr dankbar für diese Unterstützung. Zusammen mit dem Berg Zwetschgen, der im Rahmen der Genusswoche in Frenkenbündten und zusammen mit einer Schulklasse während ihrer Projektwoche gerüstet wurde, konnte den Bauern 1 Tonne mehr Zwetschgen abgekauft werden.

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Ebenraintag
  September 2018
   
 



 

Von Blatt bis Wurzel – so das Motto des diesjährigen Ebenraintags, auf Gemüse bezogen. Wir haben uns auf die Bäume verlegt, die fördern wir ja auch, ob Hochstamm oder Feldbaum. Nutzen kann man nämlich auch bei den Bäumen viel mehr als nur die Früchte! Von Kirschenstielen für Tee, Ahornsirup als Süssmittel aus dem Stamm gewonnen, Birkenrinde für Gefässe, bis hin zu den Speisepilzen, welche oftmals in Symbiose mit den Wurzeln eines Baumes wachsen.

   
Zwetschgenwochen
  September 2018
   
 



 

Die Extremsituationen jagen sich - nach dem schwierigen letzten Jahr mit Ernteausfall wegen Frost, dieses Jahr riesige Mengen von Früchten aller Art an den Bäumen, aber auch eine grosse und langanhaltende Hitze. Sie geht auch an den Zwetschgen nicht spurlos vorbei, deshalb hatten die Landwirte kaum einen Unterbruch zwischen Kirschen- und Zwetschgenzeit. Die Zwetschgenernte ist also in vollem Gange, und vielleicht landen die köstlichen Hochstamm-Früchte auch schon vor der vereinbarten Zeit auf den Teller unserer Gastbetriebe. Nachfragen - reservieren – geniessen!

Die Liste der Betriebe gleich hier ...
   
Kirschenwochen
  Mai 2018
   
 



 

Nach einem schwierigen Jahr betreffend Hochstammfrüchten, Reben etc. sieht es jetzt Ende Mai nicht schlecht aus. Bald beginnen die Kirschenwochen im Oberbaselbiet. Viele hatten das Gefühl, diesen Frühling sei der Bluescht noch eindrücklicher gewesen als sonst, es gab sogar geheimnisvoll rosa blühende Kirschbäume. Nun freuen wir uns auf eine gute Ernte und auf deren köstliche Verwertung in den beteiligten Gastbetrieben. Damit wird der Absatz der Früchte gefördert und so indirekt gleich auch ein Beitrag an die wunderbare Baselbieter Landschaft mit dem Streuobstbau geleistet. Ihnen, liebe Gäste, wünschen wir e Guete! Wir empfehlen Ihnen, unbedingt beim Betrieb Ihrer Wahl nachzufragen, wann die Kirschen auf den Teller kommen, die Natur hat ihre Launen. Der Reifezeitpunkt ist nicht überall gleich, Fragen und reservieren lohnt sich also!

Die Liste der Betriebe gleich hier ...
   
Oltiger Määrt
  April 2018
   
 



 

Die Auswertung unserer Umfrage vom letzten Oltiger Määrt wurde genau studiert - 50% der eingegangenen Wunschzettel nannten einen Laden als wichtigsten Punkt für ein lebendiges Dorf. Entsprechend hatten wir deshalb in der Folge eine Serie in der „Volksstimme“ zum Thema Dorfladen lanciert. Artikel siehe hier ...

Hauptattraktion waren aber alte Bilder und Vergleichsfotos von Landschaften mit bzw. ohne Feldscheunen und die kompetente Information dazu von unserem Partnerverein Baselbieter Feldscheunen. Wunderschöne Postkartenserien und vielfältige Literatur rundeten das Angebot ab. Aufgrund dieser beiden Themen entstanden unzählige interessante Gespräche am rege besuchten Stand in der Beggeschüüre.
   
 
   
Schaufenster Tafeljura: Exkursion zur Felscheune Niederbölchen
  April 2018
   
 



 

Grossartig! Vom strahlenden Wetter über die Wanderung zu den interessanten Programmpunkten und der köstlichen Verpflegung – so das Echo der 30 Teilnehmenden an unserer ausgebuchten Exkursion zur Feldscheune Niederbölchen.

Der erste Teil der Exkursion verlief getrennt: Eine Gruppe fuhr direkt zum Hof Niederbölchen und betätigte sich unter kundiger Anleitung von Christoph Schmutz als Käser und Käserinnen. Sie werden rund zwei Monate später den eigenen Käselaib abholen und schmausen dürfen. Die zweite Gruppe genoss die Führung in der Steinmühle auf dem Hof Dangern und kam nach dem Aufstieg reich beladen mit Dinkelprodukten ebenfalls bei der Feldscheune Niederbölchen an.

Gestärkt von einem wunderbaren Apéro lauschten alle den spannenden Ausführungen von Markus Zentner und Jakob Steinmann vom Verein Baselbieter Feldscheunen zur Entstehung, und Verbreitung der Feldscheunen im Baselbiet, zu ihrem kulturhistorischen Wert und dem aktuellen Stand der Renovation.

Gemeinsam wanderten wir vom Hof Niederbölchen zum Bergrestaurant Kallhof, wo wir in den Genuss einer leckeren Suppe - natürlich mit Dinkel - kamen. Gestärkt stiegen wir wieder ab nach Eptingen.

   
 
   
Jahresversammlung
  April 2018
   
 

 

Bei prächtigem Wetter spazierten wir in Sissach ab Station Voregg an Hochstamm-Obstgärten und Kirschen-Anlagen vorbei zum Alpbad. Knapp vor dem Bluescht standen die Bäume und Pascale Benninger berichtete interessante, aber auch ernüchternde Details über die Leiden und Freuden eines Obstbauers. Die im Aufbau begriffenen „Gemüserei“, welche in Sissach genossenschaftliches Gemüsegärtnern ermöglicht, wurde ebenfalls vorgestellt.

Auf die anschliessende Jahresversammlung, einem kleinen Jubiläum, wurden wir eingestimmt mit Liedern von Max Mundwyler und einem delikaten Apéro von Leo Grasmück. Berichte, Rechnung, Budget und Jahresprogramm fanden Zustimmung. Ein spezieller Moment war der Stabwechsel im Präsidium – so übernahm Florence Brenzikofer nach der gebührenden Verabschiedung von Martin Rüegg und ihrer Wahl umgehend die Leitung der Geschäfte. Martin Rüegg wirkte insgesamt 12 Jahre als Präsident des Vereins - herzlichen Dank!

   
Neue Wieselburgen
  Februar 2018
   
 



 

Ein paar Zahlen vorweg: 40 Schülerinnen und Schüler von 2 Sekundarklassen aus Sissach, minus 15 Grad, 7 neue Asthaufen mit Aufzuchthöhle für Wiesel. Dahinter steckt natürlich viel mehr: die intensive Vorbereitung der Landwirte-Familien Nebiker und Wüthrich beim Heckenschnitt, das Thematisieren von Wieseln und ihren Ansprüchen in der Schule durch die Lehrkräfte Schoch und Bruderer, die Einführung ins Burgen Bauen von Seiten unseres Projekts Wieselnetz Tafeljura.

Ein heisser Tee zwischendurch und eine feine Suppe mit Würstchen zum Zmittag wärmten Finger und Lebensgeister. Als am Nachmittag die Sonne mithalf, ging die Arbeit noch viel leichter von der Hand.

Zurück bleibt ein vielfältig aufgewerteter Lebensraum für das Tier des Jahres und die Erinnerung an eine tolle gemeinsame Leistung in der Natur. Danke und Bravo!

   
Forum Kontrovers – Einheit statt Vielfalt?
  Februar 2018
   
 



 

Zu klein, zu gross und immer die gleichen Sorten – wir sprachen von Kirschen, Zwetschgen, Äpfeln, kurz von Früchten (und Gemüse) und den steigenden Anforderungen an ihr Äusseres. Auf dem Podium waren Jonas Inderbitzin (Sensoriker Agroskop Wädenswil) Maya Graf (Co- Präsidentin Hochstamm Suisse), Hansruedi Wirz (Mitglied Vorstand CH Obstverband), Heinz Jeker (Migros Basel). Die Referenten gaben Einblick in die Abläufe zwischen den Produzenten (Landwirtschaft), den Grossverteilern und den Kunden.

Das Mass aller Dinge sind oftmals die Verkaufszahlen: wird eine bestimmte Sorte oder Grössenklasse viel gekauft, gilt sie als gesetzt und wird von der Landwirtschaft so angefordert. So z.B. der Apfel Gala – obwohl er in Blind-Degustationen schlecht abschneidet.

Dass Grossverteilern aus logistischen Gründen Grenzen gesetzt sind, ist die eine Seite der Geschichte, dass auch von Seiten des Obstverbandes Sortenwahl und Fruchtgrösse mitbestimmt werden, die andere.

Den wenigsten KonsumentInnen ist bewusst, wie viele andere Sorten (noch) existieren, welche Schritte nötig sind, um eine „perfekte“ Frucht oder ein „ erstklassiges“ Gemüse zu züchten und zu produzieren und welche Einflüsse die Produktionsart (Plantagen/Hochstamm) auf Natur und Landschaft haben.

Was heisst denn „perfekt“ und „erstklassig“? Unterschiedliche Verwendungszwecke wie Tafelobst oder Kochobst sowie verschiedene Geschmacksvorlieben würden eine größere Vielfalt im Angebot wünschen lassen. Das ist wohl Terrain für die kleineren Produzenten und Vermarkter. Der Erhalt von Genen mit wertvollen Eigenschaften ist ein weiterer wichtiger Grund für den Erhalt der Sortenvielfalt. Schliesslich ist sogar das Landschaftsbild direkt betroffen von der Wahl einer Frucht im Laden.

Qualität – ein schwieriger Begriff, wenn‘s um Früchte oder Gemüse geht. Die Frage wurde aus dem Publikum rege diskutiert.

Im Anschluss genossen wir einen wunderbaren Hochstamm-Apéro von Posamenter.

   
Ast um Ast
  Januar 2018
   
   
 
     

 

Bereits zum vierten Mal boten wir am 27. Januar ein interessantes Doppelpack in der Natur an:

In unserm Kurs lernten interessierte Landwirte und Private nach welchen Regeln ein guter Schnitt an Hochstammbäumen auszuführen ist. Franco Weibel vom Landwirtschaftlichen Zentrum Ebenrain und Dieter Buess von der Hochstammgruppe des Baselbieter Obstverbands leiteten insbesondere zum Erhaltungs- und Entlastungsschnitt an alten Hochstammbäumen an, welcher zur Verlängerung deren Lebensdauer beiträgt.

Unser Landschaftsbild lebt von den Streuobstgärten, das Baselbiet wird auch meistens mit Bildern davon vermarktet!

Parallel wurden mit dem anfallenden Schnittgut mehrere Wieselburgen zur Möblierung der Landschaft mit Trittsteinen für Wiesel und Co. aufgeschichtet. Eine willkommene Ergänzung im Teilprojekt Zeglingen innerhalb des Projekts Wieselnetz Tafeljura. Mit dem „Abfall“ aus der der Pflege des einen Lebensraums haben wir so neue Lebensräume geschaffen.

     

 

   
Wiesel - Tier des Jahres 2018
  Januar 2018
   
 

 

Das Wiesel ist Tier des Jahres 2018.

Grund für einen (weiteren) Effort in unserm Projekt Wieselnetz Tafeljura, welches seit 2014 in mehreren Oberbaselbieter Gemeinden läuft. Gegen 100 neue Strukturen sind in den vergangenen Jahren schon erstellt worden.

Informationen zu den beiden Arten Mauswiesel und Hermelin sowie zu Fördermassnahmen hier ...