Wässermatten und Auen im Eital

Das Eital zwischen Tecknau und Zeglingen ist ein für den Baselbieter Tafeljura typisches landschaftlich reizvolles Tal. Mit zwei Projekten innerhalb des Vereins Erlebnisraum Tafeljura will Pro Natura BL das Eital zugunsten der Natur und der Bevölkerung gezielt aufwerten.

Wässermatten: Eine alte Bewirtschaftungform wird reaktiviert
Zu Düngungszwecken wurden früher die Wässermatten nach der Schneeschmelze und nach jedem Schnitt gezielt gewässert. Dazu war ein System von Zuleitungskanälen notwendig. Diese Bewirtschaftungsform verschwand im Laufe der Zeit völlig. Aus ökologischen Gründen, aber auch als kulturhistorisches Anschauungsobjekt soll nun im Eital die Fläche Jhegi beim Pistolenstand wieder als Wässermatte betrieben werden.

Mehr Freiheit für den Eibach
Die Giessenmatte gleich unterhalb des Wasserfalls soll als naturnahe Aue ganz der natürlichen Dynamik überlassen werden. Hier soll der Eibach wieder frei fliessen dürfen – Überschwemmungen sind erwünscht! Der Giessen selber bleibt als Planschbecken und Erholungsraum der lokalen Bevölkerung erhalten.


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Vergleichen Sie die beiden Bilder des Giessens bei Zeglingen: Aus dem Giessenseeli floss im 18. Jahrhundert neben dem Eibach ein Kanal, welcher zur Bewässerung der Wässermatten diente. Heute soll die Wässermatte jedoch weiter talabwärts errichtet werden. Die Fläche beim Giessen wird der natürlichen Entwicklung überlassen. (Stich: Emanuel Büchel, Foto: Urs Chrétien)

Zum Weiterlesen

Mehr und der jeweils aktuelle Stand auf der Website von Pro Natura Baselland

Projektstudie «Auen im Eital» (Juni 2004)

Antrag an Fonds Landschaft Schweiz mit detaillierter Projektbeschreibung (Juni 2004)

Bauprojekt und Pläne zu Wässermatten und Giessen (Mai 2005)

Infotafel